Sind Sie es leid im Geschäft ein T-Shirt anzugreifen, dass von Kinderhand gemacht ist? Sind Sie es leid ein Paar Schuhe in die Hand zu nehmen, wissentlich, dass womöglich eine Frau oder ein Kind für einen Hungerlohn dafür gearbeitet hat? Und sind Sie es leid, dass Sie bei jedem Kleidungsstück eine traurige Geschichte dahinter vermuten?

Es geht auch anders. Ein Umdenken für unter fairen Bedingungen hergestellte Produkte, ist bereits seit längerem auch in der Schweiz angekommen. Viele Marken und Geschäfte, die nun bereits sogenannte “Faire Mode” anbieten, haben sich daher unter dem Netwerk Fairemode zusammengeschlossen.

Unter diesem Netzwerk gibt es auch Läden und Onlineshops, die nach unterschiedlichen Zertifizierungen aufgeteilt sind. Viele dieser Läden sowie auch Onlineshops umfassen unterschiedliche Labels, welche wiederum in Sortimentskategorien unterteilt sind (Kleidung, Schuhe, Accessoires).

Faire & ökologische Mode

Einige Labels gehen auch noch einen Schritt weiter. Für sie sind nicht nur die Arbeitsbedingungen in der Produktionskette im Vordergrund, sondern auch die Nachhaltigkeit der Rohstoffkette wird berücksichtigt. Beispielsweise gibt es daher im Sortiment vieler Anbieter lediglich Bio-Baumwolle Produkte, Tencel Produkte sowie auch andere nachhaltige Materialien. Mittlerweile kann auch der Preis mit herkömmlichen Fashionprodukten mithalten und wird zusehends ein Produkt für Jedermann. Einige Unternehmen, die sich bereits für faire Mode groß machen sind: ZRCL, welche auf Basis Kleidung setzen; Rotauf, welche auf Outdoorfashion setzen; Kleihd, welche Kleider vermietet statt verkauft; Mama Tierra, welche vor allem Taschen, Hüte und Etuis produzieren. Das sind nur einige von vielen.

Fashion Revolution Week

Mit den vorher angesprochenen Themen zu gerechten Arbeitsbedingungen sowie Ressourcenschutz, haben sich auch einige kreative Köpfe zusammengetan und die Fashion Revolution nun auch in der Schweiz gegründet. Bis Ende des kommenden Jahres gibt es unzählige Veranstaltungen und Aktivitäten unter dem Hashtag ´WhoMadeMyClothes´, welche bessere Bedingungen in der Modeindustrie fordert. Bleiben Sie dran am Ball und machen Sie mit, indem Sie ein Foto von sich selbst auf einer Social Media Website posten. Wir alle gemeinsam können die Modeindustrie erreichen!